GegenWind Saarland

Stand: 10.02.2019 

Kohleausstieg


Vorbemerkungen
Im Jahre 2011 berief die Bundesregierung eine Ethikkommission ein, um nach dem Tsunami-Unglück bei Fukushima die Fragen zum Risiko eines Weiterbetriebes der deutschen Kernkraftwerke zu beantworten. Das Ergebnis bestand in der Empfehlung sukzessive bis 2022 alle AKW abzuschalten.

Im Jahre 2018 berief die Bundesregierung eine Kohleausstiegskommission ein, um die Frage zu beantworten, ob und innerhalb welchen Zeitraumes Deutschland aus der Kohle aussteigen kann, um seine CO2-Ziele zu erreichen. Am 26. Januar 2019 wurde der Abschlussbericht veröffentlicht. Sein Kern besteht in der Empfehlung sukzessive bis 2038 alle KKW abzuschalten.

In beiden Fällen werden zuverlässige Energiequellen aufgegeben. Damit würden grundsätzlich nur noch die sog. "Erneuerbaren Energien" zur Verfügung stehen. Wind und Sonne sind aber keine zuverlässigen Lieferanten; deshalb gelten diese Energiearten als volatil bzw. nicht grundlastfähig. Effiziente und bezahlbare Stromspeicher sind in absehbarer Zukunft nicht zu erwarten.

Die damit verbundenen Risiken werden auch vom Bundeswirtschaftsminister deutlich benannt:

Bericht der Kohleausstiegskommission (26. Jan. 2019)